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Für Gewerbemakler

Für Gewerbemakler, die an Eigentümer wollen, nicht an Flächengesuche

Im Gewerbebereich melden sich Suchende von selbst, Eigentümer nie. Wer ein Zinshaus, eine Halle oder ein Geschäftslokal abgeben will, spricht mit seinem Steuerberater und mit zwei Leuten, die er kennt. Genau in dieses Fenster gehören deine Anzeigen.

Waldrücken und Nebel in einem österreichischen Tal in der Dämmerung

Woran es meistens hängt

  • Anfragen kommen von der falschen Seite.

    Suchende Unternehmen finden dich ohnehin. Was fehlt, sind Eigentümer mit Objekt, und die suchen nicht.

  • Das Netzwerk ist endlich.

    Steuerberater, Hausverwaltungen, zwei Stiftungen. Wenn dort gerade nichts ansteht, steht auch bei dir nichts an.

  • Wenige Abschlüsse, hoher Einsatz.

    Ein verlorenes Mandat wiegt schwerer als im Wohnbereich, weil es im Jahr nur eine Handvoll gibt.

  • Lange Wege bis zur Entscheidung.

    Zwischen erstem Gespräch und Auftrag liegen oft Monate, mehrere Eigentümer und ein Beirat. Wer erst am Ende auftaucht, verliert.

Warum Google hier wichtiger ist als Meta

Im Wohnbereich fangen wir Eigentümer auf Meta ab, bevor sie suchen, weil sich Lebenssituationen ansprechen lassen. Bei Gewerbe funktioniert das schlechter: Niemand lässt sich als Eigentümer eines Zinshauses ansprechen, ohne dass es aufdringlich wirkt, und die Gruppe ist zu klein für ein sauberes Gebiets-Targeting.

Dafür ist die Suche deutlich klarer. Wer „Zinshaus verkaufen Wien“, „Betriebsobjekt bewerten“ oder „Geschäftslokal ablösen“ eingibt, hat ein konkretes Vorhaben. Bei Gewerbemaklern liegt der Schwerpunkt deshalb auf Google, Meta kommt dazu, wenn das Gebiet und der Objekttyp es hergeben. Das sagen wir im Erstgespräch, bevor du Budget einplanst.

Die Anlässe, aus denen Gewerbeobjekte verkauft werden

Sie unterscheiden sich von Erbe und Verkleinern im Wohnbereich, und jeder braucht eine eigene Ansprache:

  • Nachfolge oder Betriebsaufgabe: Die Halle wird nicht mehr gebraucht, der Nachfolger will das Gebäude nicht.
  • Erbengemeinschaft mit Zinshaus: Mehrere Eigentümer, unterschiedliche Vorstellungen, Zeitdruck durch die Verlassenschaft.
  • Auslaufende Finanzierung: Die Anschlusskondition macht das Halten unattraktiv, die Rechnung geht nicht mehr auf.
  • Sanierungsstau und Auflagen: Energieausweis, Brandschutz, Barrierefreiheit. Die Investition lohnt sich für den Eigentümer nicht mehr.
  • Leerstand: Eine Fläche steht seit Monaten leer und kostet jeden Monat Geld.

Eine Zielseite, die ein Eigentümer ernst nimmt

Ein Unternehmer, der über den Verkauf seines Betriebsobjekts nachdenkt, füllt kein Formular aus, das nach Bewertung in 30 Sekunden aussieht. Die Seite muss zeigen, dass du Renditerechnung, Mietvertragslage und Widmung verstehst, und sie muss diskret wirken.

Deshalb ist die Anfrage hier meist ein Gesprächswunsch, kein Bewertungsklick. Weniger Anfragen, aber solche, die zu einem Termin führen.

Ehrlich: unsere Referenzen kommen aus dem Wohnbereich

Die vier Fälle, die wir mit Namen nennen, sind Wiener Maklerbüros mit Wohnimmobilien. Im Gewerbebereich haben wir keinen Fall, den wir vorzeigen können, und wir tun nicht so. Die Mechanik ist dieselbe, die Zahlen sind andere: weniger Anfragen, höhere Kosten je Anfrage, dafür ein Mandat, das ein Vielfaches bringt.

Ob sich das für dein Gebiet rechnet, rechnen wir vor dem Start mit deinen Zahlen durch. Wenn es nicht aufgeht, sagen wir das.

Fragen von Gewerbemaklern

Funktioniert Leadgenerierung im Gewerbebereich überhaupt?

Anders als im Wohnbereich, aber ja. Der Hebel liegt auf der Suche: Wer ein Zinshaus oder eine Halle abgeben will, recherchiert vorher. Was nicht funktioniert, sind Massenanfragen, die Gruppe ist dafür zu klein. Rechne mit wenigen Anfragen im Monat, die dafür zu echten Terminen führen.

Was kostet eine Anfrage im Gewerbebereich?

Deutlich mehr als im Wohnbereich, weil das Suchvolumen kleiner und der Wettbewerb um diese Klicks größer ist. Die einzige Zahl, die zählt, ist trotzdem der Preis je Mandat. Bei Provisionen im Gewerbebereich rechnet sich ein hoher Anfragepreis schneller, als die meisten erwarten.

Können wir auch Mieter und Flächensuchende bewerben?

Können wir, ist aber selten der Engpass. Wer bei dir anruft, weil er 400 Quadratmeter Bürofläche sucht, kostet dich wenig Akquise. Die Objekte fehlen, nicht die Suchenden. Wenn du beides willst, trennen wir die Kampagnen sauber.

Arbeitet ihr auch mit Zinshausmaklern und Anlageimmobilien-Spezialisten?

Ja. Zinshaus und Anlageobjekt liegen zwischen Wohnen und Gewerbe, die Eigentümer denken in Rendite und Steuer. Für diese Objekte funktioniert eine Kombination: Google für die aktive Suche, Meta für Anleger, die über ein Umschichten nachdenken.

30 Minuten, dann weißt du, ob es passt

Im Gespräch schauen wir uns dein Gebiet an, deinen aktuellen Bestand und was realistisch drin ist. Wenn wir nicht der richtige Partner sind, sage ich dir das im Termin.

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