Aus welchen Kosten Google Ads bestehen
Aus zwei getrennten Blöcken. Der erste ist das Werbebudget: das Geld, das du für jeden Klick direkt an Google zahlst. Es läuft über dein Google-Ads-Konto und wird von Google abgebucht. Der zweite ist das Honorar der Agentur, die die Kampagnen baut und pflegt, bei uns ab 1.000 € netto im Monat.
Diese Trennung ist wichtig, weil sie dir zeigt, wo der Hebel liegt. Das Honorar ist fix. Das Werbebudget ist die Stellschraube, und wie viel davon zu Anfragen wird, hängt davon ab, wie gut die Kampagne gebaut ist.
Was die Klickkosten in deinem Gebiet treibt
Drei Dinge, in dieser Reihenfolge:
- Der Wettbewerb. In Wien bieten auf „Immobilienmakler“ dutzende Büros, in einer Bezirksstadt im Waldviertel eine Handvoll. Mehr Bieter, höherer Klickpreis.
- Die Suchabsicht. „Haus verkaufen“ ist teurer als „Haus Wert schätzen“, weil die Kaufabsicht klarer ist, und wertvoller. Für dich lohnt sich beides, nur unterschiedlich.
- Die Qualität deiner Kampagne. Google belohnt Anzeigen, die zur Suche passen und auf eine passende Seite führen, mit niedrigeren Klickpreisen. Eine schlecht gebaute Kampagne zahlt für denselben Klick mehr.
Warum Ausschlüsse mehr sparen als jede Gebotsstrategie
Weil sie verhindern, dass du für Klicks zahlst, die nie eine Anfrage werden. Wer „Makler“ sucht, sucht manchmal einen Versicherungsmakler. Wer „Wohnung Wien“ sucht, will meist mieten. Wer „Immobilienmakler werden“ sucht, sucht einen Job. Jeder dieser Klicks kostet Geld und bringt nichts, außer du schließt die Begriffe aus.
Eine gepflegte Ausschlussliste ist die unspektakulärste und wirksamste Arbeit an einer Makler-Kampagne. Sie wächst mit jeder Woche, weil jede Woche neue unpassende Suchanfragen auftauchen. Wer sie nicht pflegt, verbrennt still Budget.
Ab wann sich Google Ads für ein Maklerbüro rechnen
Sobald die Kosten pro Auftrag unter dem liegen, was ein Auftrag dir bringt. Das ist die einzige Rechnung, die zählt. Ein Alleinauftrag für ein Haus im mittleren Preissegment bringt eine Provision, die ein mehrfaches Monatsbudget rechtfertigt, wenn die Anfragen kommen.
Die Rechnung geht aber nur auf, wenn drei Dinge stimmen: Die Kampagne holt die richtigen Suchen ab. Die Zielseite macht aus dem Klick eine Anfrage. Und du rufst schnell zurück. Fehlt eines davon, zahlt sich das Ganze nicht aus, und die Schuld bekommt dann meist Google.
Die Frage, die du vor dem Start beantworten musst
Wie viele Anfragen pro Woche kannst du bearbeiten? Nicht „so viele wie möglich“. Wirklich bearbeiten, anrufen, Termin machen, Besichtigung fahren. Das legt das Budget fest. Zu viel Budget bringt Anfragen, die liegen bleiben. Das ist teurer als zu wenig.
Deshalb ist es die erste Frage im Kick-off. Und deshalb steht bei uns die Mindestlaufzeit von drei Monaten dabei: Die ersten Wochen sind Lernphase, in der die Kampagne die Daten sammelt, die sie ab Monat zwei planbar machen.
Kurz gesagt
Google Ads für Makler kosten Honorar plus Klickbudget. Wie viel Klickbudget du brauchst, entscheiden Wettbewerb, Suchabsicht und Kampagnenqualität. Ob sich das rechnet, entscheidet eine Zahl: Kosten pro Auftrag. Alles davor ist Vorbereitung dafür, dass diese Zahl stimmt.

