Was Local SEO für Makler bedeutet
Sichtbar sein, wenn jemand in deinem Gebiet nach einem Makler sucht, bei Google, in Google Maps und zunehmend in KI-Suchen wie ChatGPT oder den KI-Übersichten oben in der Google-Suche. Nicht „auf Seite eins für Immobilienmakler Österreich“, das bringt niemandem etwas. Sondern: der erste Name, wenn jemand in Mödling, in Urfahr oder in Dornbirn sucht.
Hebel 1: Das Google Unternehmensprofil, vollständig, nicht nur vorhanden
Für lokale Suchen ist das Unternehmensprofil die wichtigste Einzelquelle, für Google und für KI-Suchen, die daraus lesen. Die meisten Makler haben eines. Die wenigsten haben es fertig: Kategorie „Immobilienmakler“, Einzugsgebiet mit Gemeinden, Öffnungszeiten, Leistungen aufgelistet, Fotos vom Büro und vom Team (keine Stockfotos), Beschreibung mit Gebiet und Objekttypen. Und Beiträge, alle paar Wochen ein verkauftes Objekt, ein Marktkommentar. Ein gepflegtes Profil schlägt eine teure Website bei lokalen Suchen.
Hebel 2: Eine Seite pro Ort, den du wirklich bearbeitest
„Immobilienmakler Baden“ ist eine andere Suche als „Immobilienmakler Niederösterreich“, und Google belohnt Seiten, die genau auf sie antworten. Für jeden Ort oder Bezirk, in dem du wirklich arbeitest, eine eigene Seite: was den Markt dort ausmacht, welche Objekte dort verkauft werden, was du dort verkauft hast, mit Straße oder Grätzl, ohne Preis, wenn der Kunde das nicht will.
Die Warnung dazu: nur Orte mit echtem Inhalt. Zwanzig Seiten, in denen nur der Ortsname ausgetauscht ist, erkennt Google, und KI-Suchen zitieren sie nie. Fünf Seiten mit Substanz sind mehr wert als fünfzig Vorlagen.
Hebel 3: Bewertungen, laufend, nicht einmal
Bewertungen sind das stärkste lokale Signal und der häufigste Grund, warum ein Eigentümer dich anruft statt den Nachbarn. Es geht nicht um die Anzahl an einem Tag, sondern um den Rhythmus: nach jedem Abschluss eine Bitte, mit direktem Link. Und um Antworten, auf jede Bewertung, auch die schlechte, sachlich und kurz. Wer antwortet, zeigt Google und dem nächsten Eigentümer, dass hinter dem Profil jemand sitzt.
Hebel 4: Dieselben Daten überall
Name, Adresse, Telefonnummer, Leistungen, auf der Website, bei Google, auf willhaben, in Branchenverzeichnissen, auf der WKO-Seite. Identisch, bis zum Schreibfehler. Widersprüche machen dich für Maschinen unscharf, und unscharfe Quellen werden weder gerankt noch zitiert. Dazu strukturierte Daten auf der Website: ein maschinenlesbarer Block, der Firma, Gebiet und Leistungen ausweist. Das ist unsichtbar für Besucher und das Erste, was eine KI-Suche liest.
Was Local SEO nicht kann, und wie es mit Anzeigen zusammenspielt
Es erreicht nur, wer sucht. Der Eigentümer, der über den Verkauf nachdenkt, aber noch nichts eintippt, sieht deine Ortsseite nicht, den erreichst du über Meta. Und es braucht Monate: Was du heute baust, wirkt im Frühjahr. Deshalb ist die sinnvolle Reihenfolge für ein Büro, das jetzt Anfragen braucht: Anzeigen zuerst, Local SEO parallel aufbauen, und in einem halben Jahr läuft beides.
Kurz gesagt
Vier Hebel: ein fertiges Google-Profil, eine Seite pro echtem Ort, Bewertungen im Rhythmus, dieselben Daten überall. Nichts davon kostet Klicks, alles davon kostet Konsequenz. Wer es macht, ist in seinem Gebiet der Name, den Google und die KI-Suche nennen, und der Eigentümer ruft an, bevor er die Anzeige gesehen hat.

